By Horst Rauchfuss

?ber den Ursprung des Lebens und den Prozess der Lebensentstehung gibt es immer noch keine allgemein akzeptierte Theorie, dagegen aber eine gro?e Reihe von Hypothesen, die z.T. untereinander im Widerspruch stehen. Inzwischen liegen jedoch wichtige Teilerkenntnisse vor, die guy vor wenigen Jahren noch f?r unvorstellbar hielt. Horst Rauchfuss vergleicht die verschiedenen Theorien auf der foundation neuester Ergebnisse und gibt einen spannenden, intestine verst?ndlichen Einblick in den gegenw?rtigen Stand der Forschung.

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Für die Akkretion der terrestrischen Planeten schätzt man eine Zeitspanne von 100–200 Millionen Jahren. Dagegen muß für die großen Planeten mit etwa einer Milliarde Jahren gerechnet werden. Durch den Schmelzprozeß und die Differenzierung des Materials nach der Dichte gelangten die leichteren Krustenmineralien in die äußeren Schichten der jungen Erde. Ihre Oberflächentemperatur dürfte in dieser Phase so hoch gewesen sein, daß ein Meer von geschmolzenem Gestein die Urerde bedeckte (Wills u. Bada, 2000).

Ostriker und P. J. Steinhardt (2001) vor. Unter Quintessenz („fünfte Substanz“) verstehen die Autoren ein Quantenkraftfeld, das gravitativ abstoßend wirkt. Es hat eine gewisse Ähnlichkeit mit einem elektrischen oder magnetischen Feld und könnte die Ursache für ein unsichtbares Energiefeld sein, das die kosmische Expansion beschleunigt. Die Möglichkeit mit modernsten Instrumenten immer exaktere Daten über den Aufbau des Kosmos zu erhalten und dabei immer tiefer, fast bis an die Grenzen des Alls vorzustoßen, sind wohl ein Grund dafür, daß neue, komplexere Modelle über die Genese des Kosmos entwickelt werden.

Für die Erde ergibt sich ein Verhältnis A:B, wie 85:15, dagegen für den Mars von 36 2 Kosmos, Sonnensystem und Urerde 60:40. Entsprechend diesem Modell wurde der Erde die Komponente B (und damit Wasser) erst gegen Ende der Akkretionsphase zugefügt und damit nach der Kernbildung (heterogene Akkretion), d. h. Wasser konnte nur teilweise mit dem Metallanteil reagieren. Die chemischen Zusammensetzungen des Erdinneren bestimmten ohne Zweifel den Charakter, d. h. den Oxidationszustand der Uratmosphäre: Hatte sich das metallische Eisen bereits in früher Akkretionsphase im Erdkern gesammelt, dann dürften die Exhalationen vor allem aus CO2 und H2O bestanden haben, denn der Gasstrom aus dem Erdinneren konnte im Mantel nur mit FeO- und Fe2O3-Silikaten in Kontakt kommen.

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